Tipps zum Bahnbau

Beim Bau unserer Bahn sind uns einige Dinge aufgefallen, die wir nachfolgend aufzeigen wollen:


Unterlage

Werden die Schienen Über uns direkt auf der Holzplatte verlegt, führt dies zu einem mächtig lauten Dröhnen und Rattern, verursacht durch die vielen Schienenübergänge und dem "Lärmen" des Motors. Es ist empfehlenswert, zwischen Platte und Schienen eine dünne Korkmatte (2mm) zu legen. Der Unterschied ist absolut hörenswert!


Schienenbefestigung

Besonders bei vierspurigen Bahnen, wo immer zwei Schienen parallel verlaufen, ist eine Befestigung wünschenswert, weil die Schienen eigentlich ständig "wandern". Desweiteren sind die Schienen nicht immer plan und stehen teilweise in der Mitte etwas hoch. Hierfür besitzen die Schienen zwei kleine Bohrungen, in die man flachköpfige Nägel schlagen kann.

Unser Rat: Finger weg!

Es gibt gleich mehrere Gründe, dies nicht zu tun:

  1. Die Abstandsröhrchen, die unterhalb der Schienen um besagte Bohrungen liegen, reichen nicht immer genau bis zum Boden. Das heißt, wenn man den Nagel einschlägt, biegt sich die Mitte der Schiene nach unten durch und die Autos fahren leicht schräg. Dies ist hauptsächlich bei den langen Geraden der Fall.
  2. Einmal eingeschlagen, bekommt man die Nägel eigentlich kaum mehr heraus (ok - muss man auch nicht), ohne beinahe die Schiene zu zerstören.
  3. Hat man die Schienen ganz toll auf Kork gebettet und so die Verbindung Schiene - Platte getrennt, erreicht man durch das Nageln genau den Effekt wieder: Schiene und Platte haben wieder Kontakt und die Bahn wird wieder höllisch laut.

Daher haben wir uns etwas besseres einfallen lassen: das Einbetten der Schienen in Kork-Curbs. Dazu nahmen wir 7mm hohe und 3cm breite Korkstreifen, die rechts und links von der Schiene hingenagelt werden. Zunächst nur für die Kurven gedacht, um zu verhindern, dass Autos auf der Außenbahn mit der Hinterachse abrutschen, wurde schnell klar, dass dies die ideale Methode ist, die Schienen zu befestigen. Die Korkstreifen sind so flexibel, dass sie sich mühelos um die Innenseite einer 9-Zoll-Kurve legen lassen. Durch Zusammendrücken von Curb-Schiene-Schiene-Curb vor dem Nageln werden die Schienen auch gleich gegeneinandergepresst und halten somit auch richtig fest. Man kann zum Ausgleich noch mit einem kleinen Hammer seitlich gegen den Curb klopfen zum Ausgleichen.

Banden


Das Fahren mit Banden ist was für Warmduscher. Die original mitgelieferten Banden sind erstens viel zu dicht an der Bahn, so dass teilweise sogar die Autos dran hängen bleiben und zweitens ermöglichen sie ein "Anlehnen" in der Außenkurve. Deshalb findet man auf kommerziellen Bahnen keine Banden.

Allerdings sollte sichergestellt sein, dass die Autos bei einem Abflug nicht auf andere Streckenteile oder durch den Raum fliegen. Deshalb haben wir an den kritischen Stellen durchsichtige Banden installiert, die sich außerhalb der Reichweite der Autos befinden.

Curbs

Dazu haben wir etwa 8cm hohe und 1m lange durchsichtige Kunststoffstreifen aus flexiblem Material sowie ebenfalls 1m lange Einschubprofile aus Kunststoff mit 'ei-förmigem Querschnitt' aus dem Baumarkt geholt. Die Einschubprofile wurden vorgebohrt, auf Platte geschraubt und die Banden eingeschoben.

Einschläge

An manchen Stellen sind Banden richtig hilfreich – man beachte die unzähligen Einschläge ...